Leckeres Sushi
27. Oktober, 2006
Schon mal Sushi probiert? In den letzten Jahren ist Sushi, auch bei uns im Westen, immer beliebter geworden. Bestimmt haben Freunde auch sie schon mal zum Japaner an der Ecke oder gar in ein „Running Sushi“ Restaurant eingeladen. Haben sie noch Zweifel und Bedenken rohen Fisch zu essen? Hier sind einige Informationen mit denen auch sie Lust auf Sushi bekommen.

Sushi ist eine sehr einfache Speise. Sushi zu kreieren wir im Allgemeinen als eine eigenständige Kunstform angesehen. Der „Itamae“ (Sushi Meister) musste ursprünglich eine zehnjährige Ausbildung durchlaufen bevor er angestellt wurde. Die sich rasend verbreitende Popularität der japanischen Spezialitäten zwang die Restaurant Inhaber jedoch auch Sushi Meister mit einer kürzeren Ausbildung diese Spezialitäten herstellen zu lassen.
Es gibt vier Hauptarten von Sushi die sie in jedem Sushi Restaurant finden.
Nigri bedeutet „sich bedienen“ oder „zupacken“. Es handelt sich um handgeformte Reisbällchen mit aufgelegtem rohem Fisch. Zwischen Fisch und Reis befindet sich ein wenig Wasabi.
Sashimi: Hierbei handelt es sich nur um geschnittenen Fisch. Rein technisch gesehen ist Sashimi kein Sushi, da sich der Begriff Sushi lediglich auf den Reis bezieht.
Maki bedeutet gerollt. Dazu wird traditionell Seegraspapier auf eine Bambusmatte gelegt der Reis und die Zutaten aufgebracht, das ganze gerollt und dann in mundgerechte Happen geschnitten. Befindet sich das Seegraspapier innen und der Reis außen, so spricht man auch von „inside-out“ oder einer „California Roll“.
Temaki ist die handgerollte Version von Maki und ist konisch, ähnlich einer Eistüte, gerollt.
Sushi wird in unglaublich vielen Variationen serviert. Folgende Grundzutaten finden fast immer Verwendung:
Wie bereits angedeutet, bezieht sich der Name Sushi auf den verwendeten Reis. Sushi Reis unterscheidet sich, zu den bei uns hauptsächlich bekannten Sorten, durch die Form der kurzen aber dicken Körner. Während dem Kochen wird Sushi-Essig und Zucker beigegeben um einen süßen und gleichzeitig scharfen Geschmack zu bekommen.
Wasabi: Japanischer Meerrettich. Wasabi wird auch nebenher serviert. Es handelt sich um eine grüne und sehr scharfe Soße. Lassen sie es langsam angehen. Wenn sie einen Geschmack dafür entwickelt haben darf es auch ein bisschen mehr sein.
Nori: Hierbei handelt es sich um das Seegraspapier, welches zum Rollen von Maki benutzt wird.
Soya Soße: Wird nebenher serviert. Einfach das Sushi in die Soya Soße eintauchen und dem Reis einen zusätzlichen Geschmack verleihen.
Neben dem Reis finden Avocado, Gurke (Kappa), Thunfisch (Tekka oder Maguro) und Lachs (Sake) bei der Sushi Herstellung Verwendung. Viele moderne Variationen bedienen außerdem den westlichen Geschmack. Die California Roll wird z.B. mit Avocado, Krebsfleisch und Gurken zubereitet. Die Philadelphia Roll wird aus geräuchertem Lachs, Frischkäse und Gurke gefertigt.
Wie sie sehen können, wird Sushi nicht aus fremden Zutaten sondern hauptsächlich aus Altbekanntem gefertigt. Lediglich die Präsentation unterscheidet sich von dem uns Gewohntem. Nori (Seegras) hat dazu auch noch sehr wenig Eigengeschmack und ist in Kombination mit Soya Soße und Wasabi fast nicht mehr herauszuschmecken.
Mit ein bisschen Übung können sie Sushi auch ganz einfach bei sich zu Hause anrichten. Zutaten und Bambusmatten finden sie in jedem gut geordneten Supermarkt. Laden sie ihre Freunde und Bekannte ein. Seien sie kreativ.
Passen sie auf, sonst werden sie süchtig.
fk
Sascha Kaiser @ So, 29th Okt 2006 16:11
Unbedingt probieren: Sushi and Soul in München oder ganz neu auch in Düsseldorf.
a.jendrysik @ Mi, 27th Feb 2008 01:56
Ich habe einmal schlechte Erfahrungen gemacht, sodass ich überzeugter Sushi Gegner bin. Schade obwohl eigentlich sehr gesund.